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Zwischen Meisterin und Schülern

Entschlossene Maßnahmen für eine vegane Welt! Teil 4 von 5

2020-08-01
Sprache:English ,Chinese(正體中文)

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Bitte, rettet mit mir die Welt. Helft den Tieren, die leiden und keinen haben, auf den sie sich verlassen können, keinen, der sie verteidigt, keine Stimme, die für sie spricht, ihr Leid herausschreit. Ich kann es niemals ertragen.

Ich war auf dem Berg Yang Ming Shan. Das ist ein Nationalpark. Es ist schön dort, abgeschieden. Und ich lebte damals in einem Zelt. Es war sehr, sehr, sehr kalt; wirklich ganz unglaublich kalt. Und der Berg kommt einem nicht besonders hoch vor, weil man mit dem Auto nach und nach hinauffährt. Es geht ganz sachte bergauf, sodass er einem, wenn man oben angekommen ist, nicht besonders hoch vorkommt. Und ganz oben auf dem Berg gibt es ebene Stellen. Vor langer Zeit standen auf diesem Berg auch Häuser. Jetzt darf man dort natürlich keine mehr bauen, weil er jetzt ein Nationalpark ist. Es wurde alles eingeebnet. Ich hatte ein winzig kleines sogenanntes Haus auf dem Berg Yang Ming Shan. Und man musste sehr weit gehen, erst schon mal bis obenhin fahren, und dann noch die Stufen hochsteigen. Ich weiß nicht, wie viele tausend oder immerhin hunderte von Stufen. Und dann wieder weit gehen und wieder steigen und wieder gehen. Ich weiß nicht mehr, wie weit. Es dauerte mindestens … Erinnert sich jemand daran? ( Zwanzig Minuten. ) Zwanzig Minuten. Von dort unten, vom Dach eurer Halle, sind es 20 Minuten zu Fuß. Wenn ich gehe, dauert es mindestens 40 Minuten. Ich habe gerade euren Bruder aus Taiwan (Formosa) gefragt. Er sagte mir, dass es 20 Minuten dauert. Aber wir waren ja schon oben und brauchten dann weitere 20 Minuten bis ganz hinauf. Ich sage mal, 20 Minuten für ihn. Bei mir wären es wohl 30, 40 Minuten oder eine Stunde. Eine meiner Assistentinnen sagt eine Stunde, denn wenn sie geht, muss sie sich zwischendurch ausruhen.

Es gibt dort wirklich nichts, es ist nur eine große, ebene Fläche, groß genug für mich. Es gibt dort sogar einen Bambushain, auch ganz eben. Und die Taiwanesen (Formosaner), die Schüler aus Taipeh, überraschten mich mit einer Art sechseckigem Haus, mit einem Schlafzimmer oben, versteckt. Und unten ist ein großes … für mich natürlich groß genug. Ich bin eine kleine Person, da ist alles groß, was man mir baut. Es ist eine Art Pavillon. Ihr habt ihn manchmal in meinen Kochshows gesehen, die gezeigt wurden, oder in Sendungen, wo man sah, wie ich auf diesem Pavillon gemalt habe. Und ganz oben war ein kleines Schlafzimmer. Und auf dem Dach installierten sie sogar eine Sprinkleranlage, weil sie so lieb sind. Einer eurer Brüder, der jetzt mit seiner Familie in Australien lebt, hat das zusammen mit anderen Brüdern und Schwestern aus Taipeh oder anderen Landesteilen gebaut. Aber hauptsächlich war er es. Er ist Bauunternehmer und hat das gebaut.

Sie installierten eine Sprinkleranlage auf dem Dach, weil sie einmal gehört hatten, dass ich sagte, ich liebe Regen. Nun ist das also seine magische Regenanlage für mich. Sie hat das Dach im Sommer auch gekühlt. Wir hatten keine Klimaanlage oder so. Ich erinnere mich an keine. Wir hatten einen Ventilator, und ich habe auf dem Pavillon gekocht. Der Pavillon war völlig leer; da gab es keine Wand, keine Tür, nichts. Und ich erinnere mich noch, dass es in diesem Bambushain viele Moskitos gab, aber sie rührten mich nie an. Und ich erinnere mich nicht, dass einer der Assistenten in meiner Nähe jemals von den Moskitos gestochen wurde, aber ich habe sie gesehen. Ooh! Scharen von Moskitos, absolut dichte Scharen an verschiedenen Stellen im Bambushain. Ich habe sie gesehen. Aber nur ein paar Mal, ich nahm sie nämlich kaum wahr, weil sie mich nicht belästigten. Es ist seltsam. Und heutzutage stechen sie mich sogar in der Stadt, überall. Es ist merkwürdig. Ich weiß nicht, ob mein Blut süßer oder mein Karma attraktiver geworden ist. Könnte beides sein.

Ich liebe diesen Ort sehr. Als ich früher dort oben war, hatte ich nicht viele Schüler. Ich arbeitete von dort aus für die Flüchtlinge und ging dann hinunter. Deshalb musste ich diesen Ort verlassen. Ich wollte diesen Ort niemals verlassen. Ich kam mir vor, als sei ich total losgelöst von allem in der Welt, von allem, was ich wollte. Es war ein sehr schlichter Ort; es gab da nur das Schlafzimmer. Ich weiß nicht mehr, ob ich ein Bett hatte oder auf dem Boden schlief. Und es gab Wasseranschluss und sogar Strom. Könnt ihr das glauben?

Diese Leute waren wie Zauberer. Ich weiß das noch. Er war Bauunternehmer; ein wohlhabender Mann mit Familie. Sie konnten mir kein Geld geben, ich nahm das ja nicht an, darum gingen sie einfach dort hinauf. Es war ein Privatgrundstück, denke ich. Ich erinnere mich nicht, gefragt zu haben. Ich nahm an, dass es ein Privatgrundstück war, weil dort Bambus wuchs. Es gab einen großen Hain darin, und dazu auch noch verschiedene Obstbäume. Das war früher, die Leute hatten das schon, bevor es ein Nationalpark wurde. Und die Regierung erlaubte ihnen natürlich trotzdem, dort weiterhin etwas anzubauen, Dinge anzupflanzen oder eine kleine Hütte zu bauen. Sie durften keine großen Häuser bauen, aus Beton und Zement und so, aber eine kleine Holzhütte ging. Neuerdings habe ich gehört, da das schon lange her ist und Taifune dort einiges beschädigt haben, dass sie hochgehen und es instandsetzen wollten. Aber ich sagte: „Warum? Es ist so ein weiter Weg. Es ist sehr schwierig, das Material und alles dort hochzubringen, vergesst es doch.“ Ich glaube nicht, dass ich den Luxus haben werde, je wieder dort zu leben, darum möchte ich nicht, dass sie ihre Zeit vergeuden. Meditiert einfach darin, das habe ich ihnen geraten. Ich weiß es nicht, ob sie inzwischen hinaufgeschlichen sind und ihn repariert haben, zur Erinnerung. Für spätere Generationen; wenn ich schon tot bin, verkaufen sie vielleicht Tickets, damit man ihn sich anschauen kann. „Hier, hier hat die Höchste Meisterin Ching Hai früher gelebt. Schauen Sie, da stehen ihre Schuhe, und dort hat sie gekocht.“ Sie macht man es doch mit den Häusern und Wohnstätten Verstorbener. Ich könnte mir vorstellen, dass dann ganze Menschenmassen diese schwierigen Stufen bis oben hin hochsteigen und mir huldigen, Fotos machen, und hier und dort hinfassen, um Segen zu erhalten. Vielleicht machen sie ja eine Statue von mir, die in der Mitte des Raumes steht oder so und die Touristen begrüßt. Das ist ein 20-minütiger Anmarsch vom Berggipfel aus, wobei man sein Auto schon weit entfernt geparkt hat, weil man mit dem Auto nicht hochfahren kann. Und man musste schon viele Stufen hochsteigen. Und dann kann man noch weitergehen.

Ich hatte dort einen kleinen Lagerraum, zwei auf zwei. Ringsherum war Blech, das waren die Wände, und obendrauf war das Dach. Ich lebte dort neben einem Bach. Es gab dort einen Bach. Deshalb gefiel es mir dort so gut. Ich hatte damals nicht viel Geld. Und dann kauften wir das Grundstück, borgten uns Geld von einem Bruder. Ich habe es schon zurückbezahlt; er wollte es zwar nicht, aber ich tat es. Ich sagte: „Ich nehme nichts an, akzeptiere das bitte.“ Es war nicht viel. So ein kleines Grundstück kostet nur ganz wenig. Und wir durften dort nichts bauen, deshalb verbanden sie einfach irgendwie ein paar Blechteile, damit ein viereckiger Raum entstand. Und auch oben war Blech, sodass es jederzeit leicht abzubauen war. Und wir hatten ein großes Zelt, errichteten es mit Segeltuch und Bambusstangen, was wir eben so hatten. Sogar damals arbeiteten wir bereits.

 

Wir waren ein kleines Grüppchen, aber arbeiteten bereits. Wir verteilten Flugblätter und Nachrichten auf kleinen Handzetteln für die Leute bzw. die Schüler, damit sie sich weiterhin mit der Lehre befassten und inspiriert und ermutigt waren, zu meditieren und sich vegetarisch zu ernähren. Damals lebten wir vegetarisch. Ich hatte ja nie Milch getrunken und hielt Milch auch nie für etwas Schlechtes. Später merkte ich, wie verheerend, wie grausam und unmenschlich Kühe in kleinen Ständen gehalten wurden, in denen sie sich nicht einmal umdrehen konnten und angekettet waren und so. Oh mein Gott! Daraufhin ließ ich meine Schüler auch keine Milch mehr trinken, obwohl man Milch ja vielleicht als vegetarisch erachtet. Für Milch tötet man zwar nicht, aber die Haltung der Kühe ist sehr unmenschlich. Es ist nicht so, wie ich es in meinem Land gesehen hatte. In Âu Lạc (Vietnam) ist das nicht so. Die Kühe oder Ochsen streifen einfach auf den Feldern umher. Und sie helfen vielleicht bei der schweren Arbeit, tragen Sachen für die Bauern oder pflügen die Felder während der Saison, hin und wieder in einer Saison. Sie haben ihr eigenes Haus. Sie gehen dort hinein, kommen morgens mit dem Hütejungen heraus und gehen dann grasen. Meist haben sie es geruhsam und sie sind wohlgenährt, gut versorgt, weil die Bauern in manchen ländlichen Gegenden auf die Kühe und Ochsen angewiesen sind und sie deshalb sehr gut behandeln. Da gab es keine Schläge oder irgendwelchen Zwang. Nicht dass ich es gesehen hätte.

Und als ich in Indien war, sah ich die Kühe überall herumlaufen, wie die Menschen auch. Und wenn eine Kuh oder ein Ochse mitten auf der Straße oder sogar auf der Autobahn mal ein Nickerchen machen wollte, hielten alle Autos an. Ihr wisst das, nicht wahr? Auch wenn ihr es nicht direkt gesehen habt, dann doch in Filmen. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Überall, wo ich in Indien war, wurden Kühe genauso respektiert und geliebt wie Menschen. Die Leute berühren sogar die Füße der Kuh oder ihren Allerwertesten, und legen sich dann als Zeichen des Respekts die Hand auf die Stirn. In Indien ist eine Kuh dem Hinduismus zufolge nämlich heilig. Kühe geben Milch für die Kinder. Zu jenen Zeiten gab es nicht viele Möglichkeiten oder Alternativen, darum versorgten die Kühe viele Kinder mit Milch und zogen sie somit auf. Daher betrachtet man die Kühe in Indien als Ersatzmütter, als eine Art zweite Mutter. Das ist auch heute noch so. Als ich dort war, war das so. Und sie füttern die Kühe auch mit allem, was sie so haben. Manchmal werfen sie Gemüsereste einfach für sie auf die Straße. Die Kühe essen sie dann. Und die Kühe können frei überall herumstreifen. Die Menschen müssen den Kühen Platz machen, nicht die Kühe den Menschen. Alle Autos halten an, bis die Kühe ihre Ruhepause beendet haben, aufstehen, sich strecken und gemächlich auf die angrenzende Wiese oder an den Straßenrand trotten und dort grasen oder sich hinlegen. So habe ich das gesehen.

Daher dachte ich nie, dass Milch irgendwie problematisch wäre. Und ich hatte mich davor auch mit dem Buddhismus befasst. Als der Buddha aus seinem Samadhi erwachte, war er sehr schwach, weil er auf eine extreme Art praktiziert hatte, die er von jemandem erlernt hatte. Da heißt es, man muss richtig hungern, darf nichts essen und nichts trinken. Nur meditieren, und dann erreicht man das Nirvana. Später erkannte der Buddha, dass das falsch war. Als er aus dem Samadhi trat, traf er als erstes auf eine Frau, die ihm Milch zu trinken gab. Dadurch kam er wieder zu Kräften und lernte und praktizierte dann weiter. Und daher dachte ich, Milch sei in Ordnung. Aber später, als ich sah, wie unmenschlich die Massentierhaltung der modernen Zeit ist, wie gemein, wie grausam und barbarisch, wollte ich natürlich nicht mehr, dass wir so etwas zu uns nehmen. Und wenn das zu einem von euch noch nicht durchgedrungen ist, dann schaut euch folgende Filme an: „Dominion“, schaut euch Filme von PETA an, schaut euch „Earthlings“ und „Cowspiracy“ an. Wir werben sowieso kostenlos in unserem Supreme Master Television dafür. Und ihr könnt sie auf Netflix anschauen. All diese Filme handeln vom Missbrauch, vom Ausmaß der Grausamkeit und den missbräuchlichen Praktiken, die die Menschen den unschuldigen, hilf- und wehrlosen, sanften Tieren antun. Zeigt sie euren Freunden. Schaut sie mit ihnen an, auch wenn ihr dann weint. Ihr werdet zwar laut aufschreien, wenn ihr deren Leid seht, aber schaut sie euch trotzdem mit euren Freunden an. Mit denen, die noch Fleisch essen und Alkohol trinken, und sogar trinken und dann Autofahren und so. Zeigt ihnen all diese Folgen. Ich weiß, dass es grausam ist. Ich konnte es gar nicht anschauen, ohne zu schreien. Manchmal muss ich einen Film auf mehrere Male anschauen, bis ich ihn ganz gesehen habe, und euch davon erzählen kann. Damit ich den Leuten sagen kann, dass sie ihn auf unserem Supreme Master TV bewerben. Wir zeigen dabei nicht die ganze Grausamkeit, weil das für die Kinder zu problematisch ist. Aber wir werben für den Film, zeigen den Titel des Films, damit die Leute ihn finden und selbst anschauen können. Und dass ihr ihn nach Möglichkeit anderen Leuten zeigen könnt. Verlasst euch nicht nur auf mich. Verlasst euch nicht nur auf Supreme Master TV. In manchen Winkeln wissen die Leute nämlich nicht, dass es unser Fernsehen gibt. Verlasst euch zur Rettung der Welt nicht nur auf uns, auf mich. Rettet die Welt mit mir zusammen, okay? (Ja!)

Ich sagte euch, dass 53 % durch die Meisterkraft kommt, durch die Vorträge und durch das, was sie in die Moderatoren eingebracht hat, und durch den Segen der Gottses. So segnet Supreme Master Television die Welt. Aber jeder Tropfen im Ozean zählt. Alle Tropfen bilden den Ozean. Also bitte, rettet mit mir die Welt! Helft den Tieren, die leiden, die keinen haben, auf den sie sich verlassen können, keinen, der sich für sie einsetzt, keine Stimme, die für sie spricht, ihr Leid herausschreit. Es bricht mir jedes Mal das Herz. Ich muss meinen Intellekt sehr oft blockieren, sonst würde ich den ganzen Tag weinen und enorm leiden, weil ich um das Leid der Tiere weiß.

Ich muss es irgendwie abblocken, sonst kann ich nicht funktionieren, kann nicht für Supreme Master Television arbeiten, kann nicht für euch arbeiten, kann nicht für die Welt arbeiten. Ich muss stark und taff sein. Aber ich bin nicht immer taff. Allein in der Ecke meines Zimmers, in meiner Höhle, weine ich oftmals, einfach um etwas von meinem Schmerz loszulassen. Ich weine einfach so, ohne darüber nachzudenken, ohne überhaupt zu merken, dass ich weine. Bitte helft! Helft, wo immer ihr könnt! Zeigt euren Freunden die grausamen Praktiken der Tierindustrie; wie wir als Menschen unsere Menschlichkeit verloren haben, unsere menschliche Qualität, unser Mitgefühl, unser Mitleid verloren haben. Wenn wir unsere Liebe verlieren, sind wir ganz verloren.

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