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Liebe zu allen Wesen und Liebe, die Raum und Zeit überwindet: Auszüge aus ‚Liebe der Jahrhunderte‘ von der Höchsten Meisterin Ching Hai (Veganerin), Teil 2 von 2

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Heute fahren wir fort mit „Teil 3: Liebe, die Raum und Zeit überwindet“ aus dem Buch „Liebe der Jahrhunderte“ von Höchste Meisterin Ching Hai. Das Gedicht „Liebe der Jahrhunderte“ erzählt von der Sehnsucht nach einer Wiederverbindung mit einer heiligen, uralten Liebe.

Teil 3: Liebe, die Raum und Zeit überwindet

Liebe der Jahrhunderte (Người Tình Thiên Cổ)

„Heute Nacht ruhe ich unter leuchtenden Sternen, Meine Gedanken sind bei ihm der von fernen Planeten kommt. Raum und Zeit lösen unsere heilige Liebe nicht auf. Mein Herz welkt dahin, wartend seit Jahrhunderten.

Wo bist du auf der weiten Seelenwanderung? Ich habe gesucht in Millionen Galaxien Die Füße müde in tausenden turbulenter Welten, Weißt du das nicht?

Mit den Wolken reisend in ferne Reiche Verschenkst du deine Liebe überall im Kosmos Und lässt mein Herz allein, verloren Erinnerst du dich nicht an eine alte Freundin?

Ich bin durch das ganze Universum gereist Voller Sehnsucht, mich mit dir zu vereinen, mein Geliebter Immer noch wartend nach tausenden Jahren Die Zeit hat kein Ende, denn meine Hingabe - vergeht nie!

Oh, die Erinnerung an Augen wie der azurblaue Ozean Wie strahlende Sterne, die meine Seele erhellen Samtenes Haar wie goldene Wolken in der Dämmerung Träume webend aus unserer alten glühenden Liebe!

Deine holde Silhouette erwärmt die winterliche Weite Zarte Fußspuren lassen selbst Kiesel benommen zurück Ein liebliches Lächeln bringt Frühlingsblüten hervor Süße Wiegenliedstimme besänftigt Abendvögel.

Berge und Wälder jubeln, wenn deine anmutigen Füße vorübergleiten Zartes, smaragdgrünes Gras tanzt mit Wolken am tiefblauen Himmel Die Natur träumt Ströme und Wälder sind erfüllt von Klang Tausendmal ziehen Herbst und Winter vorbei, trunken noch der Mond Verwandt meinem Herzen Liebe ist ewig... Ich vermisse dich unendlich. Und kröne den blumenbeladenen Thron damit der Planet Erde in Herrlichkeit erstrahlen kann!

Du bist hier! Meine Seele wird geschmückt von Monden und Sternen, das welke Herz blüht jetzt unerschöpflich. Oh, liebes Universum! Sie ist jetzt hier Meine Liebe der Jahrhunderte! Deine Ankunft erhebt Myriaden Welten Wellen der Freude erreichen auch die fernste Galaxie.

Aber in unseren Augenwinkeln stehen tausende Sterne schweigend Du und ich, vertraut und doch fremd Was ist zu sagen – einander so fern durch die Stürme des Lebens?

Erinnerst du dich nicht an den alten Planeten von dem wir kamen? Und an traute Augenblicke wie Decken in Regennächten. Zeitlose Liebe nun plötzlich scheu! Ein kalter Kiesel rollt unter dem grenzenlosen Meer.

Ungewiss blicken wir bei der Trennung Begegnen wir uns wieder in diesem Leben oder nach Äonen?

Der Tag wird zur Nacht, Kissen tränenfeucht Mond und Sterne werden matt, Wolken sinken mit gebrochenem Herzen. Weißt du von meiner großen Qual? Wenn du den Vollmond betrachtest, kannst du sagen, dass er abnimmt? Kannst du im weiten Ozean die Tränen meiner Sehnsucht erblicken! Wenn du fallenden Blättern zusiehst, ist dein Herz nicht berührt?

Der frostige Wind heult eine lange, melancholische Weise Der Regen auf dieser Seite bleibt nicht auf der anderen Der Abend verrinnt, zögernd steigt die Dämmerung herab Und doch kommt wieder eine Nacht, die ein Jahrhundert ...

Oh, mein Liebling! Begegnen wir uns lieber in Träumen, als Schritte auseinander zu sein, aber durch Berge getrennt Meine Augen schlage ich nieder, um meine heißen Tränen zu verbergen Zahllose Worte gehen nieder wie Regen im Winter, der in Kaskaden sich ins große Meer ergießt Himmel und Erde dehnen ihre Umarmung aus in Zuneigung Eine Rose an deiner Seite, oder ist es ein Schwert in meinem Herzen?

Unendlicher Raum, ewige Zeit, wundersame Anziehung, Leben auf Leben – für immer vergangen.

Warum lebt mein Kummer noch fort? Warum vergeht mein Gefühl nicht? In Erinnerung an unsere Fußspuren in jedem Land funkeln unzählige Sterne deinen Namen Aber jetzt sind sie so schweigsam.

Ich sende meine Liebe zu den weißen Wolken, uf hohe Berge in die sanfte Brise ... Was geblieben ist von den Spuren des Mondes und der Sterne, bewahre ich zärtlich, damit mein Herz nicht zugrunde geht.

Oh mein Geliebter, erinnerst du dich nicht an eine Spur unseres vergangenen Schicksals? Bitte sende in den Wind ein kleines Wispern: „Auf ewig einander nicht vergessen!“

Als Nächstes fahren wir mit dem Ge dicht „Traum in der Nacht“ fort, das die Sehnsucht ausdrückt, ins Paradies zurückzukehren und die illusorische Welt der Menschen zu verlassen. Zudem wurde dieses wunderschöne Gedicht vom zweifachen Oscar-Preisträger Al Kasha vertont und von Tony-Award-Nominierten und Emmy-Gewinnerin Liz Callaway beim Konzert „Frieden schenken“ zum 4. Jahrestag von Supreme Master Television vorgetragen.

Traum in der Nacht (Mơ Đêm)

„Letzte Nacht träumte ich Von wohltuenden Laken und Kissen Der Duft von Sandelholz hing in der Luft Von Innigkeit erfüllt war die Zeit Da wir noch beieinander waren Da unsere Liebe noch für immer war.

Letzte Nacht träumte ich Ich ließe des Lebens Staub zurück Ginge leichtfüßig ins Paradies Einmal nur sorglos Am duftenden Hang – Kummer und Sorgen sind vorbei.

Heute Nacht bin ich nach Hause gekommen, Bergregen rieselt unaufhörlich, Räder drehn sich auf einsamen Pfad, Wolken hängen traurig da Laden Träume ein Erlesene Visionen zu vergessen die trügerische menschliche Welt!

Mein Liebling! Mein Geliebter! Der Fluss strömt unermüdlich Suchend nach einem geliebten alten Hafen Wo lange Tage köstlich Des Menschen Los Zufriedenheit Und alle Klagen verstummen.

Letzte Nacht träumte ich Ich sei ein Schwan Flog empor über Berge Trank im Schnee Badete im Regenbogen Fühlte mich wieder frei Fühlte mich wieder frei.

Unser letztes Gedicht heißt „Schatten der Zeit“, und handelt von einer Beziehung, die Raum und Zeit überwindet.

Schatten der Zeit (Khuất Nẻo Thời Gian)

„Du bist wie der Zugvögel Spuren Schwebend hoch oben in fernen Sphären, ich kehre wieder als nächtlicher Nebel, mich auflösend in Vergessenheit

Du bist das Mondlicht, scheinend auf alle Pfade des Lebens Ich bin der Morgenstern Säumig und verblassend in der Ferne!

Die Liebe aus alter Zeit ist angekommen, warum Leidenschaft, fern wie Wolken am Himmel? Begegnen wir uns lieber im Traum wo ein Liebeswort einfach ist, wo warme und vertraute Hände sich finden.

Zeit, oh Zeit! Wie kommt es, dass Gefühle fragil werden wie der Schatten der Nacht? Begegnen wir uns lieber im Traum die behütende alte Flamme das liebende alte Gedicht.

Du bist wie das Sonnenreich leuchtend durch alle Herrlichkeit Ich bin wie die wilde Orchidee Eingehüllt in zarten Duft!

Du bist wie das vorbeifahrende Boot, immer von der Küste fortziehend Ich vereine mich mit dem Winterregen ewig dahintreibend!“

„Liebe der Jahrhunderte“, kostenloser Download unter SMCHBooks.com
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