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Liebe zu allen Wesen und Liebe, die Raum und Zeit überwindet: Auszüge aus ‚Liebe der Jahrhunderte‘ von der Höchsten Meisterin Ching Hai (Veganerin), Teil 1 von 2

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Heute präsentieren wir Ihnen „Teil 2: Liebe für alle Wesen“ aus dem Buch „Liebe der Jahrhunderte“ von der Höchsten Meisterin Ching Hai. Das erste Gedicht, „Worte eines Ferkels“, vermittelt die Dankbarkeit eines Ferkels und seiner Mutter gegenüber ihren menschlichen Pflegern und später ihren Schmerz und ihre Qual, als sie erkennen, dass das Ferkel als Fleisch für den menschlichen Verzehr getötet werden soll. Das zweite Gedicht, „Stell dir vor, du wärst es!“, beschreibt die entsetzlichen Bedingungen, unter denen Tier-Personen in der Fleischindustrie leiden.

Teil 2: Liebe für alle Wesen

Worte eines Ferkels (Lời Lợn Con)

„Der Tag, an dem ich dich kennen- lernte, war der Tag meiner Geburt. Rosa und rund, ich war so plump, tollte ich fröhlich mit Mama herum.

Liebevoll schautest du mich an und sagtest: „Oh, so rund, was für ein süßes Schätzchen!“ Jeden Tag kamst du zu Besuch, brachtest mir kühles Wasser und leckeres Gemüse …

Mama und ich waren so gerührt. Deine Güte war mehr wert als Gold. Ich lebte ein friedliches Leben in deiner Obhut und deinem Schutz. Und wurde fülliger mit jedem Tag. Nur essen, ausruhen und spielen …

So lieblich war der frühe Morgen, Während Wolken über den Himmel zogen. Aneinander gekuschelt, ich und Mama, Wir ahnten nicht die kommende Tragödie!

Zwei kräftige junge Männer, stark wie Tiger und Elefanten, zwängten meinen kleinen Körper in einen Käfig des Grauens. Platt! Es gab kein Entkommen! O GOTT, was für ein Fegefeuer war das?

Ich heulte vor Angst und Schrecken: Mama, oh Mama, bitte rette mich! Oh Betreuer, bitte, schnell, komm und beschütze mich! Rette mein Leben, ich bin noch so jung!

Mama schrie vor Kummer, Tränen der Verzweiflung füllten ihre Augen – selbst der unermessliche Himmel kann diesen schrecklichen seelischen Schmerz nicht fassen!

Mein Betreuer wandte sich ab, die Hände beschäftigt mit dem Geldzählen. Unglücklich rollte ich im Kofferraum umher Mein gebrochenes Herz, schmerzvoller als körperliche Qual!

Die zwei jungen Männer scherzten: „Dieses Ferkel wird so lecker sein! Morgen werden wir es schlachten, um die Geburt meines neugeborenen Babys zu feiern!“

Oh, wie ironisch ist das Leben. Meine Seele ist zerschmettert. Tränen fließen in mein Herz wie Blut in die Bäche

Ich dachte, du liebst mich, ernährst mich, bis ich groß bin. Doch all dies war Schwindel Für dich alles nur Profit und Gewinn!

Morgen wird mein Körper in Stücke gehackt, Mein Fleisch und meine Knochen wurden zur äußersten Qual – nur damit Menschen vergnügt lachen können bei ihrem Festmahl und Beisammensein.

Deinen Kindern und auch anderen wünsche ich ein langes Leben, damit die Familie zusammenbleibt, nicht dasselbe Schicksal erleidet wie ich …

Ich bete, dass alle in der Familie ein nobles Leben führen in vielen Leben Menschen sind, nie wiedergeboren als Schweine, ewig karmische Schulden tilgend!

Ach, ade, Leben… Es tut mir weh, dass meine sanftmütige Mutter leidet. Ich bin von Tränen überwältigt ... Oh, Mami! Mama … Mama …“

Stell dir vor, du wärst es!

„Eingesperrt in eine schmutzige, winzige Kiste, weiß nicht, wie man P-l-a-t z, Platz buchstabiert, umgeben von Unrat, Urin und Gestank, Spüre nie die Sonne oder die Brise auf meiner Haut! Sind diese nur für Menschen gemacht? Kann mich weder nach links noch nach rechts drehen, Zwangsgefüttert mit Arzneien bis ich den Verstand verliere! Mittags vor Hitze fast umkommen, frieren in der Nacht. Frische Luft? Was ist das, im Namen des Lebens? Mit Babys kuscheln? Man könnte auf sie treten! Oder sie sterben an Kälte und miserabler Hygiene. Wenn sie überleben, werden sie bald gegessen in dem zarten Alter! Oh, all ihr Götter!!!

Kann von meinem Albtraum nicht erzählen – die gesamte Menschheit, kümmert es jemanden?! Ich lebe in Schrecken und Leiden mein ganzes Leben lang. Nur für ihr Vergnügen – ein blutiger Bissen! Transporte erdulden eingepfercht stehen Irgendwohin, um in Stücke gerissen zu werden. Oder an einem Bein von der Decke zu hängen! Die Kehle aufgeschlitzt wie beim schlimmsten Verbrecher, Gedärme und Blut überall verstreut Inmitten von Weinen, Flehen und qualvollen Schreien! Wie kann jemand einen solchen Anblick ertragen oder genießen? Sind sie alle stumm, taub und blind?

Wann sind die Menschen so grausam geworden und haben ihr liebevolles, freundliches Wesen verloren? Sie treten, stechen, schneiden und foltern – oh, der Schmerz ist unerträglich! Ich rufe um Hilfe! … Ist da jemand?!... Wie kommt es, dass überall nur Blut, Blut und noch mehr Blut ist? In diesen engen, dunklen, von Grauen erfüllten Mauern. Es ist niemand da, nur Beile und Schatten. Schatten, die Macht haben, Beile, die scharf sind Ich bin entsetzt; ich bin klein, zittere, bin hilflos. Oh! Wenn ihr nicht wisst, ob es eine Hölle gibt, kommt und seht, genau hier, nirgendwo anders! Liebe Freunde, ihr Menschen, wie kann das sein? Warum, warum, warum müsst ihr mich foltern und mich essen?

Stellt euch vor, ihr wärt es. Stellt euch vor, es wäre ein Mitglied Eurer Familie!“
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